Wanderschuhe

Die wichtigste Vorraussetzung für eine vergnügliche Wanderung ist gutes Schuhwerk. Dabei sollte man sich nicht von Markennamen blenden lassen und auch nicht von einem hohen Preis ("... die müssen ja gut sein"), was nicht heißen soll, dass teure Markenschuhe ihr Geld nicht wert sein können.

Am besten geht man in ein gutes Sportgeschäft (oder auch mehrere) und probiert die Schuhe aus. Besonders bei Wanderschuhen gilt: hineintreten und sich wohl fühlen! Lasst Euch nicht vom Verkäufer einreden, dass die Schuhe noch eingelaufen werden müssen. 

Der Wanderkönig hatte einen Stein im Schuh
Selbst der Wanderkönig scheut sich nicht, beim ersten Anzeichen einer Druckstelle das kleine Steinchen zu entfernen.

Das ist heute überholt. Heute sollten die Schuhe sofort optimal sitzen und passen, ohne Druckstellen. Und da kann ein teurer Markenschuh besser sein, muss aber nicht.
In vielen Fachgeschäften gibt es mittlerweile schiefe Ebenen, auf denen man das Laufen bei Steigungen ausprobieren kann. Probiert es in Ruhe aus, wobei aber das Herunterlaufen entscheidender ist.

Ein anderes Thema ist das, was man in den Schuhen trägt. Im Fachhandel werden zwar spezielle Wandersocken angeboten, aber die sind vollkommen überflüssig. Häufig sind sie mit einer dicken weichen Sohle versehen, die eher noch dazu führt, dass die Fußsohle beim Laufen regelrecht durchgewalkt wird, was bei empfindlichen, untrainierten Füßen verheerende Folgen hat.
Der Wanderkönig empfiehlt zwei Socken übereinander aus der Erfahrung heraus, dass, wenn mal etwas nicht richtig sitzt, die Reibungsfläche dann zwischen den beiden Socken liegt und nicht zwischen Socke und Fußhaut.
Sollte trotzdem mal eine Druckstelle entstehen (z.B. durch kleine Steinchen oder Sockenfalten), ist es am besten, sofort ein einfaches Pflaster (Hansaplast o.ä., kein Leukoplast und auch kein sog. Wanderpflaster) auf die Stelle zu kleben. In den allermeisten Fällen ist damit der Fall erledigt. Allerdings steht dem häufig verletzter Stolz oder Nachlässigkeit im Wege nach dem Motto: "Das mache ich bei der nächsten Rast oder besser noch heute Abend, dann merken die anderen nichts davon." Häufig ist es dann zu spät und die erste Blase ist da, und es müssen die teuren speziellen Wanderpflaster zum Einsatz kommen.

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