Europäischen Fernwanderweg E1

Teiletappen 3.1 und 3.2 von Hameln nach Detmold (54 km)
(29.04.2000 - 01.05.2000)

Topografische Karten: 1:50000: Naturpark Weserbergland (Schaumburg Hameln), Naturpark Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald - Nordteil (Lipper Land)
Wegebeschreibung: Kompass Wanderführer "Europäischer Fernwanderweg E1"


1. Teilstück: Hameln - Extertal-Ortsteil Bösingfeld (20 km)

Die Wirtin verabschiedet uns am nächsten MorgenAnfahrt mit der Bundesbahn bis Hameln, dann steiler Aufstieg zum Klütturm (250 m), Abstieg nach Königsförde (90 m).
Nach diesen Strapazen gönnte sich das Wandervolk einen Frühschoppen auf der Terrasse der Ausflugsgaststätte "Waldquelle". Gestärkt mit einem Wandertopf (oder auch der Tagessuppe, war dasselbe, nur andere Mengen) ging es dann an den Aufstieg über Lüningsberg (223 m) und Reine (246 m) zum Hohen Asch (370 m) und schließlich nach Bösingfeld.
Dort fanden wir im Gasthof "Unter den Linden" eine nette Unterkunft mit sehr guter Abendkarte und gepflegter bunter Platte. Dieses Lokal ist auch für Biker sehr zu empfehlen, weil sie ausdrücklich willkommen sind und reichlich verpflegt werden.

2. Teilstück: Bösingfeld - Lemgo (23 km)

RapsfelderVon Bösingfeld nach Eimke (220 m), dann über Dörenberg (393 m) nach Linderhofe (323 m).
In Linderhofe im "Hotel Burg Sternberg" entflohen wir dem Regen und ließen es uns bei Bier und Gulaschsuppe gut gehen. In dieser Lokalität sind Wanderer ausdrücklich willkommen, und man kommt sofort mit wandererfahrenen Gästen ins Gespräch.
Abstieg von Linderhofe nach Schwelentrup (190 m), Aufstieg von Hillentrup (180 m) zur Amelunxburg (290 m). Der zuletzt ziemlich steile Aufstieg zum Windelstein (347 m) wurde uns ordentlich verregnet, so dass eine Einkehr im Waldcafe am Aussichtsturm Lemgoer Mark bei Kaffee und Kuchen unumgänglich war. Insbesondere durch den Vertreter aus Pädagogien wurde die Notwendigkeit deutlichst artikuliert. In Lemgo angekommen gönnte sich die Wandergruppe einen ausgedehnten (unfreiwilligen) Stadtrundgang durch die außerordentlich gemütliche Innenstadt. Das anvisierte Hansa-Hotel erwies sich dagegen als wenig guter Glücksgriff, der Inhaber machte eher den Eindruck, von uns in seiner Ruhe gestört worden zu sein. Die Frage nach einer Verpflegungsmöglichkeit wurde gar nicht erst beantwortet, so daß wir es vorzogen, die nahegelege Pizzeria diesbezüglich aufzusuchen. Der Abend endete in gemütlicher Atmosphäre im "Friesenhof" bei Maibock, Köstritzer und "Bunter Platte".

3. Teilstück: Lemgo - Detmold (11 km)

Von Lemgo aus ging es zunächst über asphaltierte Straßen durch Schrebergärten und Industriegelände. Dann sahen wir vor uns die Kette des Teutoburger Waldes. Ab dort ging es durch Felder und Wälder zum Gretberg hoch (253 m) und am oberen Rand eines mächtigen Steinbruches entlang. Schließlich führte der Weg über den Roten Berg (246 m) hinab zur Residenzstadt Detmold.
Dort angekommen fing es an zu regnen, aber wir wurden durch das dort gerade stattfindende Stadtfest getröstet. Allerdings konnten wir die angepeilte Gastwirtschaft nicht lange belagern und gingen weiter in Strate's Brauhaus in der Lange Straße 35 nicht weit vom Bahnhof, wo wir selbstgebrautes Kellerbier und herzhafte Bratkartoffeln mit Obazdn genießen konnten. Sehr zu empfehlen.
Zurück ging es wieder mit dem Schöne-Wochenende-Ticket der Bundesbahn.

Gesamte Steigung: 560 m

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