Europäischen Fernwanderweg E1

Teiletappen 3.3 und 4.1 von Detmold nach Bad Driburg (40 km)
(13.09.2002 - 15.09.2002)

Topografische Karten:
1:50000: Freizeitkarte Landesvermessungsamt NRW, Nr. 11 Eggegebirge, Oberwälder Land (Naturpark Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald (Südteil))
1:50000: Freizeitkarte Landesvermessungsamt NRW, Nr 6 Lipper Land (Naturpark Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald (Nordteil))
Wegebeschreibung: Kompass Wanderführer "Europäischer Fernwanderweg E1"


1. Teilstück: Detmold - Berlebeck (8 km)

Um zum Startpunkt zu kommen mussten wir eine lange Zugfahrt unternehmen (über Osnabrück, Herford, Detmold). Wir hatten aber schönes Wetter und uns erwartete eion schöner Wanderweg. Kurz vor dem Hermannsdenkmal gab es einen Vermisstenmeldung: Fritz und Manfed hatten sich verlaufen. Wir haben sie wieder eingefangen, um ge,menisam den steinen Pfad zum Denkmal zu nehmen. Unterwegs haben wir einen Art Eremit im Wald getroffen, bis wir dann oben angekommen einen ordentlichen Eisbecher (mit Wespen) genießen konnten. Björn behauoptete, gestochen worden zu sein, von wem auch immer. UFOs sind jedenfalls nicht gesichtet worden.

Unsere erste Unterkunft bezogen wir im Berg-Café unterhalb der Adlerwarte (31 €/p im DZ). Die Wirtin fiel durch angeregtes Schnacken auf, während er Wirt einen ziemlich deprimierten Eindruck machte. Wir entschlossen uns, das Abendessen auswärts im Gasthaus "Kanne" einzunehmen. Dort gab es gutes Essen, und leckeres Detmolder Landbier (scharz). Der Wirt hat zwei Runden Malteser ausgegeben nachdem wir eine bunte bunte bunte Platte gespeilt haben, die der König für sich entschied. Daraufhin wurde seine Residenz im Hotel von "Zimmer Bierberg" in "Zimmer Schapsberg" umbenannt.

Ansonsten war die Unterkunft sehr schlicht, es gab noch nicht einmal Seife auf dem Zimmer, kein besonderer Service.

2. Teilstück: Berlebeck - Altenbeken (20 km)

Der Abend war so anstrengend, so dass wir erst am kommenden Tag gegen 8:30 Uhr zum Frühstück fähig waren. Auch das war nicht besonders aufregend, so lala.

Waldhotel SilbermühleDer Tag begann mit schlechtem Wetter. Es gab ordentlich Hochnebel, der ab nachmittag in Regen überging. Der König überlebte nur knapp einem Killerwespenangriff. Offenbar war er versehentlich in ein Wespennest im Sand getreten. Die Wespen gingen zum Angriff über und stacken den König in die Schläfe. Der Medikus (immer noch kurz behost) leistete erste Hilfe durch Kühlung der königlichen Schläfe.

Der Weg bis Velmerstot (dem offiziellen Ende des Hermannsweges) war sehr schön. Danach beginnt der Eggegebirgsweg, der zunächst (nicht nur wegen des Regens) weniger attraktiv war. Wir sind dann in die "Silbermühle" eingekehrt, wo uns eine zunächst mürrische Bedienung empfing. Das wurde dann aber besser, und wir konnten eine leckere Stammtischsuppe genießen.

Im weitern Verlauf haben wir den E1 verlassen und sind über den Weg II nach Altenbeken zu unserer nächsten Unterkunft "Gasthaus Mertens" gekommen (26 €/p im DZ). Es erwartete uns eine proppere Wirtin, aber leider war die Gatsstätte eine Baustelle, die Zimmer waen aber neu und gut. Wir mussten wieder auswärts essen und haben uns für einen italienisches Restaurant entschieden: sehr gutes Essen, sehr günstig, sehr viel.

Nach dem anstrengenden Vorabend haben wir auf einen bunte Platte verzichtet und uns früh zu Bett begeben. Werder Bremen hat an diesem Bundesligaspieltag geben Cottbus 1:0 gewonnen.

3. Teilstück: Altenbeken - Bad Driburg (12 km)

An unserem letzten Tag konnten wir ein leckeres Frühstück genießen und sind um 9:00 Uhr über den Zuweg II wieder zum Eggeweg gestartet. Das Wetter war gut, fast nur Sonne. Der E1 ist ab hier wieder sehr schön zu laufen, und es sind reichlich Schutzhütten vorhanden mit schönen Aussichten auf die umliegenden Gebirgszüge (wie in der Schweiz, fand Jörn).

Nach 6 km konnten wir einen sonnigen Frühschoppen im Eggekrug machen (die Wirtin war eine Heidschnucke, denn sie kam aus Fallingbostel). Auf dem nahegelegenen Parkplatz stand kein Hinweis zum Eggekrug, aber dafür ein großes Hinweisschild zum "Gasthaus Sonneneck". Darauf sollte der Wanderer aber nicht hereinfallen, das Etablissement ist noch weit und ab vom Weg oberhalb Drieburgs.

Zum Abstieg nach Bad Driburg mussten wir den E1 wieder verlassen. Dort war zu Ehren des Wanderkönigs ein Glasbläserfest organisiert worden. Weil die Zeit knapp, der Hunger groß und die Bahnhofskneipe dicht war, haben wir die obligatorische Currywurst, Pommes, Mayo an einem Imbissstand zu uns genommen.

Rückfahrt ab Bad Driburg mit der Deutschen Bahn um 16:41 Uhr. Die erste Hälfte der Heimfahrt von Bad Driburg nach Paderborn war ruhig, danach nervte Dierk bis Verden mit Spielen.

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