Fränkische Schweiz

Pegnitz - Gößweinstein - Pottenstein - Pegnitz (60 km)
(23.09.1999 - 26.09.1999)

Wanderkarte: 1:50.000: Fritsch Wanderkarte Naturpark Fränkische Schweiz, Blatt Süd


Die Hinfahrt nach Pegnitz erfolgte mit dem Auto. Wanderprinz Fritz hat zu unserer 10. Wanderung in seine Heimat eingeladen, und wir sind gern gekommen. Leider musste Prinz Benno kurzfristig absagen, aber wir konnten den Gast-Wanderprinzen Karl-Heinz gewinnen, der insbesondere über gute Ortskenntnisse verfügte.

1. Teilstück: Pegnitz - Hollenberg (7 km)

Bei der Ankunft per Automobil gingen gerade schwere Gewitter über das Land hinweg, was Fritz sehr bedauerte, weil von der angekündigten schönen Heimat nichts zu sehen war. (Der Wanderkönig mußte natürlich wieder seine unangebrachten Scherze darüber machen.)
Trotz fortgeschrittener Zeit konnten wir noch ein wenig laufen und erreichten schließlich den Landgasthof Schatz (Wirt Heiner), wo wir auch übernachteten. In der Gegend hatte sich die Ankunft der königlichen Wandergruppe schnell herumgesprochen, so dass Jugendfreunde des Prinzen Fritz ein abendliches Gelage organisierten. Beim Burgritterbrett und köstlichem, selbst gebackenen Brot ließen wir es und gut gehen. 

Teufelsmühle
Eingang zur Teufelshöhle


2. Teilstück: Hollenberg - Gößweinstein (20 km)

Am anderen Morgen gings von Hollenberg durchs Püttlachtal nach Pottenstein, wo wir uns einen Frühschoppen bei dunklem Bier genehmigten. Weiter gings zur Teufelshöhle. Zum Mittagessen kehrten wir in die Schüttlermühle beim Wirt Heiner (noch ein Heiner) ein, der uns ein leckeres Süppchen servierte.
Danach gings nach Gößweinstein, wo wir zur Übernachtung in den Gasthof "Zur Rose" einkehrten. Das Wetter war an diesem Tag gut, so dass wir abends noch zur Burg hochgelaufen sind.
Zum Essen gab's in der "Rose" Fränkische Schäufele mit Knödel (oder umgekehrt). Das Faßbier allerdings war scheußlich ins Glas geplädert, so dass wir auf Weizen-Flaschenbier umgestiegen sind. 

3. Teilstück: Gößweinstein - Pottenstein (15 km)

Auch an diesem Tag war das Wetter zunächst noch trocken, so dass wir frohen Mutes losmarschiert sind. Das sollte sich aber im Laufe des Vormittags schlagartig ändern.
Los gings zunächst zur Beringersmühle. Am Tennisplatz, wo das geplante Turnier buchstäblich ins Wasser fiel, mussten wir verschärfte Regenkleidung anlegen. In strömendem Regen ging es nach Oberailsfeld, wo wir in die Privatbrauerei Stöckel einkehrten. Dort gab es vorzügliches Bier zu überaus fairen Preisen. Der Regen nahm unerträgliche Formen an, und das Bier schmeckte immer besser.

Burg Pottenstein
Aufgang zur Burg Pottenstein

Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, über Burg Rabenstein und die Sophienhöhe in Klausstein nach Pottenstein zu wandern. Aber bei jedem Blick aus dem Fenster schien der Regen noch stärker geworden zu sein, so dass der König enschied, das nächste Bier zu bestellen und die nächsten 10 km in der Kneipe zu wandern.
Die lange Wartezeit von 3 Stunden (es hatte keinen Zweck)versüßten wir uns mit wunderbarem Leberkäs.
Dann lies der Regen etwas nach, und wir setzten den Weg lustig fort, allerdings nahmen wir nun den kürzeren Weg nach Pottenstein.
Zur Übernachtung in Pottenstein kehrten wir in den Gasthof Pension Tucher-Stuben ein. Dort erwarteten uns ganz neue Zimmer gegenüber der Feuerwehr (einen nächtlichen Fehlalarm inbegriffen, der allerdings den in dieser Hinsicht kampferprobten Medicus nicht aus dem Schlaf reißen konnte, den König allerdings schon!). Das Essen war gut, allerdings mussten wir lange darauf warten (na ja, die Wirtsleute waren ganz jung und hatten gerade erst den Gasthof übernommen, das muß sich halt noch einspielen).

4. Teilstück: Pottenstein - Pegnitz (14 km)

Hinter dem Gasthof Tucher-Stuben ging es kurz und steil zur Burg hinauf. Dann liefen wir parallel zum Püttlachtal an der Elbersberger Kapelle vorbei über Willenberg nach Pegnitz zurück, direkt und ohne Einkehr, weil wir abends noch die Heimreise per Auto antreten mussten.
Bei Bruder Karl-Heinz gab's noch Brotzeit, und dann ging's zurück nach Bremen
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