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Europäischen Fernwanderweg E1
Teiletappen 8.3 und 8.4 von Malchen nach Altenbach-Kohlhof (50 km)
(02.10.1997 - 05.10.1997)
Topografische Karten: 1:50.000: Naturpark Bergstraße/Odenwald (Blatt Nordwest und Blatt Südwest)
Wegebeschreibung: Kompass Wanderführer "Europäischer
Fernwanderweg E1"
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Im Februar anno 1997 wurde dem Wandervolk folgende Proclamation verkündet:
Der Odenwald ruft !
Auf, auf, meine Herr’n, in den Odenwald.
Da ist zwar zur Zeit noch der Boden kalt,
doch regen sich dort schon die Soden bald.
Der Jäger sich schnell in den Loden knallt.
Die Jägerin noch was von Moden lallt.
Einen Anruf bekam ich erst kürzlich von Walter.
Darin sagte er mir: "Nun hör mal zu, Alter!
Ein Brief flog zu mir wie ein bunter Falter.
Die Post brachte ihn; durch den Briefschlitz knallt er.
Ein Hurra-Ruf von mir ... durch die Wohnung hallt er.
Es schrieb mir der Odenwälderverein
und lädt uns zu einer Wanderung ein.
Natürlich will ich nicht wandern allein,
die anderen sollten schon bei mir sein:
die Prinzen und deren Königlein."
Drum höret, Prinzen, und laßt Euch sagen:
mich braucht Walter nicht lange zu fragen.
Laßt uns im Oktober in den Odenwald wagen
und wandern so weit die Füße uns tragen.
Doch vorher gibt es da noch ein paar Fragen...
Walter sagt: "Dann kommt doch zu mir
und steht am 7.2. vor meiner Tür,
weil’s Freitag ist, kriegt ihr bei mir auch ein Bier."
Um 20 Uhr, so war es schon immer.
diesmal: Pinökel, im Hinterzimmer
Auszug aus dem vorwanderlichen Tagebuch des Wanderkönigs:
Donnerstag, 04.09.1997
Meingott Walter trifft sich mit dem Wanderkönig. Er hat
bereits Karten des zu erobernden Gebietes besorgt. Die ursprünglichen
Planungen vom 07.02.97 (wenn es überhaupt welche gegeben hat) wurden
über den Haufen geworfen und eine endgültige Route für die
Odenwald-Tour festgelegt:
Europäischer Fernwanderweg E1: Teiletappen 8.3 und 8.4 von Malchen
nach Altenbach-Kohlhof
Meingott Walter berichtet über die untertänigste Bereitschaft
seiner Erzeugerburg in Malchen, ihre bescheidenen Räumlichkeiten für
die königliche Delegation für die Nacht vom zweiten auf den dritten
8bris anno 1997 zur Verfügung zu stellen. Diese großzügige
Angebot wird vom Wanderkönig erfreut angenommen.
Freitag, 5.9.1997
Der Wanderkönig nimmt Kontakt mit
der Odenwald-Regierung auf, um Informationen über weitere Herbergen
und Rastmöglichkeiten zu erhalten.
Dienstag, 09.09.1997
Die Brieftauben des Königs kehren
mit den gewünschten Informationen zurück, der Wanderkönig
geht in Klausur, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Donnerstag, 11.09.1997
Die Entscheidung für die zweite Übernachtung
ist gefallen. Nachdem die zunächst auserkorenen Herberge lieber den
Freizeitgelüsten seiner Angestellten nachgab als dem König zu
dienen, wurde diese mit dem ewigen Bann der Nichtbeachtung belegt. Statt
dessen wurden Verhandlungen mit dem Gasthaus "Zur Traube" in
Lautertal-Reichenbach geführt und die Verträge zu überaus
günstigen Mietzins-Konditionen abgeschlossen.
Freitag, 12.09.1997
Auch die zweite Unterkunft zeigte sich
hoch erfreut ob der Ehre, dem Wanderkönig und seinem Gefolge dienen
zu dürfen. Der Magistrat der Stadt Birkenau überläßt
uns die "Ratsstuben" zur Lagerstatt.
Sonnabend, 13.09.1997
Meingott Walter läßt die frohe
Kunde melden, daß seine Erzeugerburg in Malchen zu Ehren des Königs
extra ein Faß ihres besten Bieres zur Verfügung stellt. Der
König ist gerührt.
Sonntag, 28.09 1997
Prinz Dierk von Pädagogien lädt
zum Vorbereitungs-Frühschoppen, um die letzten Fragen zu klären
und schon ein wenig königliche Wanderstimmung zu verbreiten.
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