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Internationaler Wettkampf  Eemsrobben

 

 

Am 13.02.2010 war es endlich wieder so weit. Es ging nach 2 Jahren Pause wieder nach Holland zum 7.Internationalens des ZV Eemsrobben. Um 8.20 Uhr war treffen am Vereinsheim, kurz darauf kam auch unser Bus. Nach dem alles im Bus verstaut war und alle ihren Platz gefunden hatten ging es auch schon los, unter Abschiedswinken der Eltern, die zu Hause blieben. Die Fahrt verlief ziemlich ruhig, da es ja noch früh am Morgen war. Es holten ein paar den Schlaf nach, andere hörten Musik oder es wurden kleine Duelle am Nintendos DS veranstaltet. Kurz nach der Holländischen Grenze gab es eine kleine Pause, die von den Eltern eher als Zigarettenpause genutzt wurde. Nach 15 Minuten ging es dann auch schon weiter zu unserer Unterkunft in der Turnhalle. Der Weg war allerdings schwerer zu finden als gedacht... nach drei Wendemanövern und zwei mal nachfragen fanden wir dann endlich unsere Unterkunft mit Hilfe eines Helfers des gastgebenden Vereins. Endlich an der Turnhalle angekommen hieß es Taschen schleppen! Oh Gott waren das viele Sachen für eine Übernachtung!! Ganz schnell war auch die „Wer schläft wo und neben wen“ frage geklärt und die ersten ISO-Matten und Luftmatratzen ausgebreitet und aufgepumpt. Kaum lag der Schlafsack an seinem Platz hieß es auch schon Sachen zusammen packen und auf zur Schwimmhalle. Also Rucksack auf, Tasche genommen und die 150m zur Halle laufen. Chaos herrschte schon an der Schwimmhalle, da es noch kein Einlass war, also noch mal ein bisschen die Zeit vertreiben, nur wie?

Endlich in der Umkleide angekommen, tauchte auch schon das nächste Problem mit den Schränken auf, wer hat denn jetzt 50 Cent für den Schrank? Auch das meisterten wir ganz schnell und schon ging es zum Einschwimmen ins Wasser.

Am Ende des 1.Wettkampftages war Michael mit unseren Leistungen zufrieden und so ging es wieder die 150m zurück zur Unterkunft, wo die meisten schon das Abendessen vorbereitet hatten, im Lehrerzimmer!!!!

Nach dem Abendessen hieß es erst mal bisschen ausruhen. Doch die Umgebung musste auch noch unsicher gemacht werden....also Jacken und Schuhe an und raus an die frische Luft. Und schon fanden wir einen zugefrorenen Bach, der musste natürlich gleich getestet werden, ob er hält oder nicht! Zu unserem Glück hielt er unser Gewicht. Wundern tat es uns dann auch nicht das in dem Schnee der auf dem Eis lag, Skispuren zusehen waren. „Man ist das kalt“. Kurz darauf ging es auch schon auf den Rückweg, da wir schon ziemlich durchgefroren waren. Auf dem Rückweg brachen dann auch noch einige von uns ganz leicht in einen der kleinen Grachten ein als wir ihn überquerten. Das ging jedoch gut!

Zurück in der Halle fing auch schon die Disco an. Während die Eltern die Ruhe in der Halle nutzten, waren so gut wie alle Aktiven in der Nebenhalle in der Disco. Ob sie nun wie die Jungs zusammen im Takt durch die Halle sprangen oder wie die Mädchen auf der Tanzfläche abtanzten oder einfach nur saßen und ein Bier oder Cola tranken, alle hatten ihren Spaß.

Jan und Marco hat die Disco wohl doch nicht so gut gefallen, da sie auf einmal in einer Ecke ihre eigene Party machten. Um halb zwölf ging es dann langsam in Richtung Bett...aber wer jetzt glaubte das Ruhe einkehrte, hat sich ganz doll geirrt. In einer Ecke wurde Memory gespielt, in einer anderen Ecke wurde mal wieder Nintendo DS gespielt, in einer anderen Ecke wurde rumgealbert und geredet.

 Schließlich hieß es ja bis 00.00 Uhr wach bleiben, damit man ja nicht verpasste dem Geburtstagskind am 14.02 noch schnell vor dem schlafen noch zu gratulieren.

Pünktlich um ein Uhr wurde das Licht ausgestellt, doch Ruhe war dadurch immer noch nicht. Um halb 2 musste jemand ja seine Trillerpfeife ausprobieren....für zwei Sekunden war es Mucksmäuschenstill doch dann ging ein lachen durch die ganze Halle.

Nach dem es dann doch irgendwann ruhig wurde schliefen alle dann doch ein.... eine lange Nacht? Genügend Schlaf? Weit gefehlt, um 7 Uhr hieß es dann wieder aufstehen, Fertigmachen, Sachen zusammenpacken und frühstücken. Jedem konnte man am Gesicht ablesen das er nicht sehr fit war und am liebsten auch noch mal ein paar Stunden schlaf brauchte, aber die Zeit hatten wir nicht. Nach dem Frühstück hieß es dann wieder Taschen schleppen und im Bus verstauen.

Um 10 Uhr saßen wir schon wieder in der Schwimmhalle, aber diesmal hieß es für uns noch nicht ins Wasser einschwimmen, denn vom Gastgebendem Verein hatte die Wasserballmannschaft noch eine Trainingseinheit. Doch schon eine Stunde später mussten wir doch ins Wasser, einschwimmen.

Dann kam die 4x50m Lagenstaffel und die Müdigkeit war vergessen und alle feuerten unsere Mannschaft an die sich ein heißes Rennen um den Sieg lieferte. Nach 02:08,71 war klar das Basti, Fabian, Steffi und Kerstin gute Arbeit geleistet haben. Als dann noch die 4x50m Freistil Staffel kam, konnte sich alle nicht mehr auf ihrem Platz halten und brüllten ihre Mannschaft immer weiter voran... da der SAV keine Mannschaft an Start geschickt hatte, zeigten sie ihrem fairen Sportsgeist und feuerten unsere Mannschaft mit an. Marco, Basti und Steffi hielten gegen die Mannschaft des ZV Eemsrobben stand und Kerstin schwamm den zweiten Staffelsieg mit 01:54,38  nach Hause. Jetzt gab es kein Halten mehr..... nicht einmal Michael hatte damit gerechnet, das wir nach so einer Nacht diese Zeit schwimmen und dann auch noch damit Siegen.

Mit dem Sieg war der Wettkampf dann auch zu Ende.

Die Heimfahrt versprach eine gute Laune Fahrt zu werden mit zwei Pokalen, doch dann kam die Mannschaftsehrung und wir landeten mit 18 Medaillen ( 10 Gold, 3 Silber und 5 Bronze) auf dem zweiten Platz hinter dem Gastgebenden Verein. Also traten wir die Heimfahrt mit drei Pokalen und 18 Medaillen an.

Die letzte Stärkung gab es unterwegs im Bus, danach wurden die Nintendos wieder ausgepackt oder man stöpselte sich Musik ins Ohr oder man holte den fehlenden Schlaf nach.

Kurz vor 19 Uhr kamen wir wieder am Vereinsheim an, also noch ein letztes mal Taschen schleppen und nach Hause.

 

 

Geschrieben von Steffi

 

 

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