Am Freitag
ging es um 17 Uhr mit zwei Autos, einem Trainer, zwei Schwimmern und drei Elternteilen
in Richtig Hannover, nachdem die Frage geklärt war, wer fährt vorweg. Schon auf
der Fahrt nach Hannover fiel auf, das eines der beiden
Navis, die mit on Tour waren, einen anderen Weg fahren wollte als das andere.
Wenn unser Navi sagte: „Bitte biegen Sie links ab!“ fuhr der voraus fahrende
PKW gerade aus weiter. Nach einer einstündigen Fahrt kamen wir endlich an unserm
Hotel an. Jetzt blieb nur noch die Frage, wo parken wir? An der Straße, so wie
es die anderen machen? Oder gibt es auch einen Parkplatz?
Wir bezogen unsere Zimmer, nach
dem wir uns am Empfang „eingecheckt“ hatten. Kurz darauf ging es auch gleich
schon weiter zur Schwimmhalle. Zu unserem Glück mussten wir noch nicht ins
Wasser, sondern holten nur unsere Ausweise und unsere T-Shirts. Von da aus ging
es wieder zurück ins Hotel, erst mal Abendessen!
Dann kam unser Trainier auf die
beste Idee des Wochenendes. Ein Spaziergang durch Hannover! Da keiner auf die
Idee kam zur Sicherheit ein Navi mit zunehmen wurden aus den geplanten 45 Minuten wurden 2
Stunden!!! Nach mehrmaligen Fragen fanden wir endlich unser Hotel wieder, was
für ein Glück!!
Ans ins Bett gehen dachte aber
immer noch keiner. Während die Erwachsenen auf dem Zimmer saßen und das
Wochenende noch ein wenig durch planten, machten wir beide uns auf die Suche
nach einem McDonalds. Nein, wir stopften uns den Bauch nicht voll mit Burger,
sondern holten uns nur ein Eis.
Danach mussten wir aber auch
wirklich ins Bett.
Am nächsten Morgen hieß es schon
früh aufstehen, da wir schon um 8 Uhr in der Halle sein mussten. Also, richtig
locker machen und ins Wasser einschwimmen, was nicht ganz einfach war da, die
Bahnen ziemlich voll waren. Ab dann ging es alles ziemlich schnell… zu erst war
Steffi dran mit 100m Freistil. Michael bangte mit, ob sie nun ihre Pflichtzeit
schaffen würde oder nicht… aber sie schaffte es und schlug nach 1:02,76
an. Eine Stunde später war ich mit
meinen 50m Rücken dran, die ich in einer Zeit von 00:31,52 schwamm.
„So und was machen wir jetzt mit
dem Rest des Tages?“ stellten wir uns die Frage, da es erst mittags war. Also
erst mal zurück zum Hotel, entweder was essen oder ausruhen und den Schlaf
nachholen. Um 15 Uhr ging es dann in Richtung Innenstadt, nachdem wir auch das
kleine Problem mit dem Fahrkartenautomaten gemeistert hatten.
Wir erkundeten ein wenig die
Innenstadt von Hannover. Nach ungefähr 2 Stunden ging es dann wieder Richtung
Hauptbahnhof zurück, den wir ohne durch die Stadt zu irren ganz alleine wieder
gefunden haben. Bevor wir die Bahn zurück nahmen, suchten wir erst mal ein Café
mit freien Sitzplätzen da die Erwachsenen noch eine Tasse Kaffee trinken
wollten. Das war allerdings schwerer als gedacht, da alle Cafés komischerweise
total überfüllt waren, aber wir fanden dann doch noch eins. Während unsere
Eltern und unser Trainier ihren Kaffee tranken überlegten wir wo und was es zum
Abendessen geben sollte. Die Wahl viel auf griechisch Essen gehen. Also suchten
wir auf der Rückfahrt gleich den nächsten Griechen.
Der Mann, dem das Restaurante
gehörte war richtig super drauf. Er hat echt coole Sprüche gebracht, folge
dessen war die Stimmung der Hammer. Voll gegessen bis oben hin machten wir uns
zu Fuß!! auf den Weg zurück ins Hotel. Für uns Schwimmer hieß das aber nicht
ausruhen, sondern kurze Pause und dann noch mal zu McDonalds, aber nur für ein
Eis!! Ist doch klar, das musste noch sein.
Zurück im Hotel verbrachten die
Erwachsenen den Abend damit Bier oder Wein zu trinken. Und was sollten wir
machen!?
Am nächsten morgen hieß es noch früher aufstehen! Oh man, wer ist nur auf die Idee gekommen den Wettkampf so früh zu beginnen?? Also noch mal im Halbschlaf warm machen und dann einschwimmen, im gefühlten viel zu kaltem Wasser. Nach dem wir beide jeder unseren Start über 50m Freistil bzw. 100m Rücken so gut es ging hinter uns gebracht hatten waren für uns die Norddeutschen zu Ende. Vor uns lag nur noch die Heimfahrt.
Geschrieben
von Steffi und Basti