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Norddeutsche Meisterschaften 2010 in Hannover

 

Am Freitag ging es um 17 Uhr mit zwei Autos, einem Trainer, zwei Schwimmern und drei Elternteilen in Richtig Hannover, nachdem die Frage geklärt war, wer fährt vorweg. Schon auf der Fahrt nach Hannover fiel auf, das eines der beiden Navis, die mit on Tour waren, einen anderen Weg fahren wollte als das andere. Wenn unser Navi sagte: „Bitte biegen Sie links ab!“ fuhr der voraus fahrende PKW gerade aus weiter. Nach einer einstündigen Fahrt kamen wir endlich an unserm Hotel an. Jetzt blieb nur noch die Frage, wo parken wir? An der Straße, so wie es die anderen machen? Oder gibt es auch einen Parkplatz?

Wir bezogen unsere Zimmer, nach dem wir uns am Empfang „eingecheckt“ hatten. Kurz darauf ging es auch gleich schon weiter zur Schwimmhalle. Zu unserem Glück mussten wir noch nicht ins Wasser, sondern holten nur unsere Ausweise und unsere T-Shirts. Von da aus ging es wieder zurück ins Hotel, erst mal Abendessen!

Dann kam unser Trainier auf die beste Idee des Wochenendes. Ein Spaziergang durch Hannover! Da keiner auf die Idee kam zur Sicherheit ein Navi mit zunehmen wurden  aus den geplanten 45 Minuten wurden 2 Stunden!!! Nach mehrmaligen Fragen fanden wir endlich unser Hotel wieder, was für ein Glück!!

Ans ins Bett gehen dachte aber immer noch keiner. Während die Erwachsenen auf dem Zimmer saßen und das Wochenende noch ein wenig durch planten, machten wir beide uns auf die Suche nach einem McDonalds. Nein, wir stopften uns den Bauch nicht voll mit Burger, sondern holten uns nur ein Eis.

Danach mussten wir aber auch wirklich ins Bett.

Am nächsten Morgen hieß es schon früh aufstehen, da wir schon um 8 Uhr in der Halle sein mussten. Also, richtig locker machen und ins Wasser einschwimmen, was nicht ganz einfach war da, die Bahnen ziemlich voll waren. Ab dann ging es alles ziemlich schnell… zu erst war Steffi dran mit 100m Freistil. Michael bangte mit, ob sie nun ihre Pflichtzeit schaffen würde oder nicht… aber sie schaffte es und schlug nach 1:02,76 an.  Eine Stunde später war ich mit meinen 50m Rücken dran, die ich in einer Zeit von 00:31,52 schwamm.

„So und was machen wir jetzt mit dem Rest des Tages?“ stellten wir uns die Frage, da es erst mittags war. Also erst mal zurück zum Hotel, entweder was essen oder ausruhen und den Schlaf nachholen. Um 15 Uhr ging es dann in Richtung Innenstadt, nachdem wir auch das kleine Problem mit dem Fahrkartenautomaten gemeistert hatten.

Wir erkundeten ein wenig die Innenstadt von Hannover. Nach ungefähr 2 Stunden ging es dann wieder Richtung Hauptbahnhof zurück, den wir ohne durch die Stadt zu irren ganz alleine wieder gefunden haben. Bevor wir die Bahn zurück nahmen, suchten wir erst mal ein Café mit freien Sitzplätzen da die Erwachsenen noch eine Tasse Kaffee trinken wollten. Das war allerdings schwerer als gedacht, da alle Cafés komischerweise total überfüllt waren, aber wir fanden dann doch noch eins. Während unsere Eltern und unser Trainier ihren Kaffee tranken überlegten wir wo und was es zum Abendessen geben sollte. Die Wahl viel auf griechisch Essen gehen. Also suchten wir auf der Rückfahrt gleich den nächsten Griechen.

Der Mann, dem das Restaurante gehörte war richtig super drauf. Er hat echt coole Sprüche gebracht, folge dessen war die Stimmung der Hammer. Voll gegessen bis oben hin machten wir uns zu Fuß!! auf den Weg zurück ins Hotel. Für uns Schwimmer hieß das aber nicht ausruhen, sondern kurze Pause und dann noch mal zu McDonalds, aber nur für ein Eis!! Ist doch klar, das musste noch sein.

Zurück im Hotel verbrachten die Erwachsenen den Abend damit Bier oder Wein zu trinken. Und was sollten wir machen!?

Am nächsten morgen hieß es noch früher aufstehen! Oh man, wer ist nur auf die Idee gekommen den Wettkampf so früh zu beginnen?? Also noch mal im Halbschlaf warm machen und dann einschwimmen, im gefühlten viel zu kaltem Wasser. Nach dem wir beide jeder unseren Start über 50m Freistil bzw. 100m Rücken so gut es ging hinter uns gebracht hatten waren für uns die Norddeutschen zu Ende. Vor uns lag nur noch die Heimfahrt.

 

 

 

Geschrieben von Steffi und Basti

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