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Ein Tag im Tier- und Freizeitpark Jaderzoo in Jaderberg

 

Am 05.07.08 um 10 Uhr trafen sich die 1. und 2. Mannschaft an der Farger Fähre um nach Jaderberg zu fahren. Es war schon ein komischer Anblick, wie die acht Autos mit den Eltern und Schwimmern an der Fähre warteten.

Unser Trainier übernahm den Platz an der Spitze unserer kleinen Kolonne, mit der sicherer Überzeugung, dass er den Weg kennt. Michaels Pech aber war, das sich in der Kolonne vier Navigationsgeräte befanden, die schon nach dem ersten Mal nicht abbiegen "Falschen Weg" anzeigten. Als wir nach einer halben Stunde immer noch nicht am Ziel angekommen waren, das Navi immer öfter sagte „Bitte Wenden“ und die Zielkilometerzahl immer höher wurden, übernahm ein Wagen mit einem Navi die Führung. Mit einer Dreiviertelstunde Verspätung kamen wir doch noch an.

Im Tier- und Freizeitpark trennten sich die Wege der Teilnehmer, die Aktiven steuerten gleich den Weg zu den Fahrgeschäften an, während die Eltern sich gemütlich schlendernt auf den Rundgang durch den Tierpark machten. Die Schwimmer machten sich sofort daran die kleine Achterbahn, die Wildwasserbahn, die Hochbahn zum selber strampeln und die Teppichrutsche zu testen. Als alle schon voll in den Spaß vertieft waren, kamen endlich die Eltern angeschlendert.

Zwischen Achterbahnfahrt und Wildwasserfahrt gab es dann mal ein Brötchen zur Stärkung. Die Aktiven hatten zwischen durch mal was zu lachen, wenn sich unsere Eltern oder unser Trainier auch in die Achterbahn oder die Teppichrutsche getraut haben.

„So und jetzt jeder 10 Runden“ kam es von unserem Trainer, der damit auf die Hochbahn anspielte, dass er als Training für unsere Beine sah, da man zu zweit in einer Gondel saß und in die Pedale treten musste um voran zu kommen. Dumm nur, das wir der Meinung waren, das er es erst mal vormachen sollte, bevor wir das auch ausprobierten. Wir fanden es aber lustig uns gegenseitig einzuholen.

Später machten wir eine Rundfahrt mit dem Jadeexpress durch die Afrikaanlage. Der Zug war allerdings so langsam das man nebenher laufen konnte und für große und kleine Personen Tücken bereit hielt. Für die großen Personen wie Basti war der Platz viel zu klein, die Kleineren stießen sich unerklärlicherweise den Kopf beim aussteigen. Danach ging es weiter in den Abenteuerpark mit den Rundbooten, die auf dem Wasser an Spielszenen aus Mowglis Dschungelwelt erinnern sollten. Von dort aus ging es an Eseln und Geparden und anderen Tieren vorbei zurück zum Freizeitpark mit den Fahrgeschäften. Unser Trainier erstaunte uns, als er mit uns in die Wildwasserbahn ging, doch zu unserem bedauern wurde er natürlich nicht nass.

War ja mal wider so klar!

Während wir uns voll auslebten und wieder die Achterbahn und Wasserbahn stürmten, ließen sich die Eltern auf dem Rasen unter einem Baum nieder und schauten zu, wie wir immer nasser und aufgedrehter wurden.

Unzähligen Fahrten später hieß es dann leider Feierabend für uns, ob mit nassen oder trockenen Sachen, mit oder ohne Sonnenbrand, es war ein richtig schöner und lustiger Tag.

 

 

Geschrieben von Stefanie Feldmann

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